Wichtige Information zur Jahrestagung 2021

Schon über ein Jahr leben wir mit der COVID-19 Pandemie – unser aller Leben hat sich dadurch fundamental verändert.

Umso mehr freut es uns, den Fortschritt bei den Schutzimpfungen zu sehen, und wir hoffen, dass diese uns in einer nicht zu fernen Zukunft erlauben, wieder zu einer (neuen) Normalität zurückzufinden.

Leider sind wir aber noch nicht über den Berg, und es ist immer noch unklar, wann diese Normalität tatsächlich eintritt. Aus diesem Grund haben wir, als österreichische Gesellschaften für Pneumologie und Thoraxchirurgie, beschlossen, unsere gemeinsame Jahrestagung im Oktober auch dieses Jahr rein virtuell abzuhalten.

Als Berufsgruppen, die in der COVID-19 Bekämpfung Schlüsselfiguren sind, möchten wir gewährleisten, im Bedarfsfall bereit zu sein. Gleichermaßen möchten wir unseren Fortbildungsauftrag als medizinische Gesellschaften auf jeden Fall erfüllen.

Auf keinen Fall möchten wir das teilnehmende medizinische Personal, aber auch Firmenangehörige, Dienstleister und die Organisator*innen einem gesundheitlichen Risiko aussetzen.

Somit haben wir uns entschlossen, diesen Schritt wieder zu gehen – auch weil uns die Erfahrung vom Vorjahr gezeigt hat, wie gut Inhalte auch in diesem Format vermittelt werden können. Auch Ihr Feedback zur Jahrestagung 2020 hat uns dahingehend bestärkt.

Diese Entscheidung ist uns natürlich nicht leicht gefallen, insbesondere wenn man die positive Entwicklung der letzten Wochen in der Pandemiebekämpfung beobachtet. Aber auf Basis der jetzigen Situation wollen und müssen wir einfach noch Vorsicht walten lassen.

Wir hoffen, Sie auch dieses Jahr wieder virtuell bei der ÖGP & OGTC Jahrestagung begrüßen zu dürfen!

Mit besten Grüßen

Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber (Präsident der ÖGP)

Prim. Assoz.Prof. Dr. Elisabeth Stubenberger (Präsidentin der OGTC)

ÖGP Journalistenpreis 2020

Wolfgang Wagner, APA, erhält für sein Lebenswerk den Journalistenpreis der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

Die ÖGP zeichnet Journalistinnen und Journalisten für herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit mit dem ÖGP-Journalistenpreis aus. Heuer wurde der mit € 3.000.- dotierte Preis zum 7. Mal vergeben. Der Preisträger Wolfgang Wagner, viele Jahre leitender Redakteur der Chronik-Redaktion der APA, wurde damit für sein journalistisches Lebenswerk geehrt.

ÖGP-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber betonte anlässlich der Auszeichnung: „Hervorragende Kenntnis und umfangreiches Wissen in den Bereichen Wissenschaft, Medizin und Gesundheitspolitik, schnelles, punktgenaues Erfassen und Übersetzen hochkomplexer Themen, kritisches Hinterfragen, klare Darstellung von Zusammenhängen und allgemein verständliche Aufbereitung der Inhalte – all dies zeichnet die journalistische Arbeit von Wolfgang Wagner aus. Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie möchte mit diesem Preis Wagners herausragende journalistische Leistung ganz besonders im Bereich der Lungengesundheit würdigen.“

Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der ÖGP, ergänzte: „Wolfgang Wagner hat über viele Jahre hinweg wesentlich dazu beigetragen, Wissen aus dem Fachgebiet der Pneumologie zu vermitteln und das Bewusstsein für die Bedeutung der Lungengesundheit zu stärken. Sowohl in fachlicher Hinsicht als auch in Hinblick auf die Verständlichkeit für Laien war seine Arbeit stets von großer Kompetenz gekennzeichnet. Aus Sicht der ÖGP ist es ihm in ganz hervorragender Weise gelungen, komplexe Themen auch für Nicht-Mediziner verständlich zu machen. Herr Wagner hat damit auch einen wichtigen Beitrag geleistet, die Arbeit der Lungenfachärztinnen und Lungenfachärzte zu unterstützen.“

Preisträger Wolfgang Wagner zeigte sich über die Auszeichnung sehr erfreut. „Irgendwie fühle ich mich ob der Ehre auch ein bisschen beschämt. So wichtig habe ich mich als Journalist nie gefühlt. Das Um und Auf in meinem Beruf ist Korrektheit in der Wiedergabe erhaltener Informationen. Erst korrekte Berichterstattung erlaubt Diskussion von Inhalten und Meinungsbildung. Journalismus ist natürlich mit Schreiben oder der Gestaltung von Beiträgen für verschiedene Medien verbunden. Aber zunächst geht es um Neugier und tägliches Lernen. Journalismus ist für mich immer – zumindest zur Hälfte – ein täglicher Lernprozess gewesen, was Menschen und Sachwissen angeht.“

Wagners Spezialgebiete sind Medizin und Wissenschaft sowie Hintergrundberichterstattung zur Gesundheitspolitik. Seit 1984 ist Wagner in der Chronikredaktion der Austria Presse Agentur (APA) tätig. Seine Funktion als leitender Redakteur der Chronik-Redaktion der APA beendet Wagner mit 31. Oktober dieses Jahres. An Ruhestand denkt Wagner jedoch nicht – er wird nach wie vor als freier Journalist für verschiedenste Fachzeitschriften und Magazine sowie für PR-Agenturen tätig sein.

Wagner ist mit der Wiener Hausärztin Dr.in Maria Wagner-Dietl verheiratet, Vater von drei Töchtern und lebt in Wien.

 

wmw-skriptum – Kongressjournal

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte an der Pulmonologie Interessierte!

Wir freuen uns, Ihnen als Begleitung und Nachlese zur Jahrestagung auch ein wmw-skriptum präsentieren zu können. Sie finden interessante Beiträge von Vortragenden des Kongresses in einer breit gestreuten Auswahl aus dem großen Feld der Pulmonologie. Mein Dank gilt den Autor*innen, der Kongressleitung und dem Springer Verlag für die Realisierung.
Mit herzlichen „on air“ Grüßen wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre

wmw-skriptum

 

Chefredakteur WMW und wmw-skriptum
Herbert Kurz